Kalte Füße und nasse Schlafsäcke

Ausgerechnet am kältesten und ungemütlichsten Juniwochenende seit 30 Jahren war der SSV mit der größten Optigruppe seit langer Zeit zur Regatta in Rechlin unterwegs. 15 Optimisten und 2 Laser 4.7-Segler hatten sich zur Einhandregatta angemeldet.
Zunächst war der Transport zu organisieren. Bei so vielen Booten gar nicht so einfach. Aber durch die Mithilfe der Eltern waren schnell alle Boote verladen. Als Unterkunft wurde die Zeltvariante gewählt, angesichts des Wetters (Dauerregen ab Sa. 17.00 Uhr und gefühlte Temperaturen um den Gefrierpunkt) die schlechteste Variante. Aber Seglern und deren Eltern kann so etwas nicht die gute Laune verderben.
Auf dem Wasser wurde den Seglern auch alles abverlangt. Alleine der Anfahrtsweg zum Regattakurs war schon über 4km lang. Bei Windstärken um 4 mit Böen bis 5 Bft. gab es die eine oder andere Kenterung und nicht alle kamen auch ins Ziel. Aber alle haben tapfer gekämpft. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen.
Luise Bach fuhr eine konstante Serie und wurde am Ende bei den Opti A Dritte. Damit hat sie sich für die IDJüM qualifiziert.
Herzlichen Glückwunsch.
Bester bei den Opti B wurde Max Messerschmidt, der am Ende den vierten Platz belegte. In der U10 Wertung holte sich Tom Naujox nach Plau seinen zweiten Pokal. Diesmal ließ er alle seine Kontrahenten hinter sich und gewann in seiner Altersklasse.
Die Laser mussten noch ein wenig Lehrgeld zahlen und belegten am Ende den 7. und 9. Rang.

Eröffnung der Regatta
Eröffnung der Regatta


Schlepp zu den Bahnen
Schlepp zu den Bahnen


Während der Wettfahrten
Während der Wettfahrten

Am gleichen Wochenende waren auch unsere 420er in Ratzeburg unterwegs. Bei ähnlich schwierigen Bedingungen wurden Stefan Pfeiffer und Alex Frisch im Feld der 20 Boote am Ende gute Siebte (punktgleich mit den 5. und 6.). Maximilian Heyn und Tobias Bohnsack ersegelten den 16. Platz.
Jörg Lehmann
Nachwuchstrainer SSV
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