Trainingslager in Boiensdorf 2007

Seit fast einem Jahr planten Herr Goltz und Mattes Scholze unser Trainingslager in Boiensdorf, das vom 18.08.- 24.08.07 stattfand. Vincent, Moritz, Maximilian, Max, Sarah, Sophie, Timo, Klara, Andy und Luise hatten sich zum Trainingslager angemeldet. Herr und Frau Goltz, Franziska Goltz, Herr und Frau Schöne sowie Mattes Scholze behüteten uns.
Schon am Freitag, den 17.08.07 haben wir uns um 10:00 Uhr am Schweriner Segler- Verein von 1894 getroffen. Dort haben wir die letzten Absprachen, z.B. wer von den Eltern noch Hänger zieht und welche Kinder zusammen ein Zelt bewohnen, getroffen. Danach haben wir die zehn Optis und zwei Motorboote verladen. Herr Goltz hatte einen großen Hänger ausgeliehen. Darauf luden wir: drei Pavillons, das große Partyzelt, vier große Tische und acht Bänke, zwei Kühlschränke, zwei kleine Tische, einen Grill, einen kleinen Gasherd und Propanflasche, die Tischtennisplatte, Benzinkanister für die Motorboote und ein Fahrrad. Seltersflaschen, Saftbüchsen und Milchpackungen, Salz, Pfeffer, Kakao, Wurst, Käse, Nutella, Marmelade, Honig, Cornflakes, Brot, Butter, Suppen und Fleisch besorgten Frau Goltz und Frau Schöne und stellten alles in den Vereinsbus. Außerdem war der Bus mit Tellern, Besteck, Servietten, Handtüchern, Lappen, Toilettenpapier und Gepäck angefüllt. Dann waren wir alle staubig, schwitzig, durstig, hungrig, fix und foxy.
Am Samstag, den 18.8.2007 starteten wir vom SSV um 9:00Uhr. Unser Konvoi bestand aus neun Autos und den vier Hängern. Schon in Schwerin wurde unsere Truppe durch die Ampelschaltungen auseinandergerissen. Herr Goltz, der vorweg fuhr, vereinte uns aber immer wieder. Auf dem Zeltplatz in Boiensdorf angekommen, suchte Herr Goltz einen geeigneten Lagerplatz für uns aus. Entladen, Zelte und Pavillons aufbauen, Boote und Riggs vorbereiten und die Motorboote zu Wasser lassen nahmen den Mittag und Nachmittag in Anspruch. Zum Mittagessen stürmten wir die Zeltplatzgaststätte. Mit so vielen Kindern und Erwachsenen hatte die Gastwirtin nicht gerechnet und so dauerte es eine Weile bis alle gesättigt waren. Als unser Lager eingerichtet war, fuhr Herr Goltz mit uns zum Baden auf die Sandbank. Dort war es super flach, das Wasser war ganz klar. Wir hatten viel Spaß. Abends versorgten wir uns aus unseren Vorräten. Die erste Backschaft übernahmen Max und Maximilian. Danach spielten wir noch Tischtennis und erkundeten den Zeltplatz. Der Nachtruheruf kam viel zu früh und so kamen wir vor Aufregung nur langsam zur Ruhe.
Am Sonntag wurden wir um 7:30 Uhr geweckt. Vincent und Andy hatten Backschaftsdienst. Nach dem Frühstück schnell die Boote und Segel fertig machen, dann umziehen und um 9:45 Uhr standen wir abfahrbereit an den Booten. Wir segelten den Dreieckskurs sowie up and down. Um 12:00 Uhr hieß es Reinfahren und Umziehen, denn um 13:00 Uhr gab es Mittag. In der Mittagspause spielten wir auf dem Zeltplatzspielplatz, strapazierten wir unsere Tischtennisplatte oder schwatzten einfach nur.
14:45 Uhr waren wir wieder startklar an unseren Booten. Auf dem Programm stand wieder der Dreieckskurs und zur Übung mehrere Starts. Gegen 17:30 Uhr kamen wir wieder an Land. Zum Trocknen und Lüften kamen unsere Segelsachen mit Bügeln an die Leine, welche in dem großen Hänger gespannt war. 18:30 Uhr gab es Abendbrot. Danach spielten wir "chinesisch" Tischtennis oder zogen mit Angeln zum Wasser. Fische angelten wir zwar nicht, dafür konnten wir aber die Quallen prima aus dem Wasser ziehen. Gegen 22:00 Uhr war Nachtruhe.
Am Montag hatten Sophie, Sarah und Luise Backschaftsdienst. Der Zeitplan war wie am Sonntag. Allerdings fuhren wir vormittags zum Segeln auf die Ostsee. Die geplante Regatta am Nachmittag musste Herr Goltz abbrechen, weil der Wind sich legte.
So konnten wir baden. Aber um zur Sandbank zu kommen, mussten wir mit unseren Optis hinpaddeln. Dann konnten wir ordentlich planschen. Wunderbar!
(Luise)
Dienstag
Nach dem Frühstück haben wir schnell unsere Boote fertig gemacht. Die Windmessung ergab mehr als fünf Windstärken. Die Anfänger sind daraufhin an Land geblieben und die Regattatruppe ist auf das Salzhaff gefahren. In manchen Böen kamen wir richtig ins Gleiten. Nach einer Stunde segeln, waren wir völlig entkräftet und fuhren wieder an Land. Nach dem Mittagessen hatte der Wind etwas nachgelassen und die Regattakinder konnten wieder raussegeln. Ein besonderes Erlebnis war für uns, dass Herr Goltz mit uns auf die freie Ostsee gefahren ist, damit wir auch hier Erfahrungen sammeln konnten. Die geplante interne Wettfahrt konnte an diesem Tag nicht stattfinden, da der Wind noch zu stark war. Die Anfänger, die unter diesen Bedingungen noch nicht segeln konnten, haben den Nachmittag mit Spielen und einem ausgiebigen Spaziergang am Salzhaff verbracht.
Mittwoch
Der Wind hatte über Nacht nachgelassen. Alle beeilten sich, um auf das Wasser zu kommen. Es wurde dann die erste interne Wettfahrt gestartet. Alle hatten viel Spaß. Leider wurde der Wind immer schwächer, so dass wir wieder reinfuhren. Am Nachmittag zog ein Gewitter auf und lang anhaltender starker Regen kam, so dass wir nicht mehr auf das Wasser kamen. Der Tag klang mit einem schönen Grillabend aus.
Donnerstag
Nach dem Frühstück sind wir dann bei Windstärke 2 bis 3 zwei Wettfahrten gesegelt. Danach war Spaß angesagt, denn Herr Goltz hat abwechselnd jeden von uns im großen Schwimmreifen hinter dem Schlauchboot hinterher gezogen. Das war toll! Nach dem Mittag wurden die Boote verladen und langsam die Abreise vorbereitet. Auch haben wir an diesem letzten Tag alle noch einmal schön gebadet. Am Abend kamen die ersten Eltern und haben Bootsanhänger und Schlauchboote abgeholt und gleich zum nächsten Regattaort nach Hohen Viecheln gefahren. Zum Abschluss des Trainingslagers wurde ein schönes Lagerfeuer entzündet, mit Knüppelkuchenessen und gegrillter Bockwurst. Auch fand die Siegerehrung für unsere Wettfahrten statt. 3. Platz: Luise, 2. Platz: Maximilian, 1. Platz: Vincent. Jedes Kind hat einen Preis bekommen, so dass alle zufrieden waren.
Freitag
Am Vormittag wurden die Zelte abgebaut und alle Sachen zur anschließenden Heimfahrt verladen. Mittags waren wir dann wieder in Schwerin und sind von unseren Eltern im Verein in Empfang genommen worden.
Wir hatten mit dem einwöchigen Trainingslager einen schönen Abschluss der Sommerferien. Durch das intensive Training und die anschließenden Auswertungen haben wir alle eine Menge dazu gelernt. Genug Zeit hatten wir aber zum Spielen, Toben und Baden. Besonders die mitgenommene Tischtennisplatte war immer dicht umlagert. Das Essen hat auch immer prima geschmeckt. Im Namen aller Kinder möchten wir uns bei Herrn Goltz, Mattes, Frau Goltz, Herrn und Frau Schöne sowie Franziska für die tolle Woche bedanken.


Luise und Vincent
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