Princesa Sofia Trofeo (Palma de Mallorca/Spanien)

Die Saison 2007 geht wieder los. Nach den zwei Wochen Training in Hyeres/(Frankreich) vom 02.02.-17.02. flogen wir für fast drei Wochen nach Palma de Mallorca/(Spanien). Hier sollte unsere erste Bewährungsprobe gegen die besten aus der Welt sein.
Zunächst trainierten wir aber eine Woche bei teilweise sehr schlechten Wetter und viel Wind. Wir mussten uns Tag für Tag neu motivieren, da das Wetter zuhause besser war, als auf Mallorca. Was uns stark dabei half, war das Training mit den anderen Nationen wie Japan, USA, GBR und Schweiz. Wir kamen mit den Bedingungen gut zurecht und mit dem Training waren wir extrem zufrieden. Dies ließ unsere Freude auf den Wettkampf, der vom 01..-06. April stattfinden sollte, immer größer werden. Das Wetter wurde von Tag zu Tag besser und der Wettkampf rückte immer näher. Einen Tag vor dem Wettkampf segelten wir nicht. Wir putzten unsere Boote und ließen es vermessen. Am Nachmittag legten wir uns noch mal an den Strand und entspannten ein wenig. Abends hieß es dann: gut essen und früh schlafen legen (wir waren heiß).
Am Sonntag sollten dann die Rennen beginnen. Es war jedoch recht wenig Wind. Das Wetter war zwar gut, doch der Wind reichte nicht aus, um eine vernünftige Wettfahrt hinzubekommen. Wir hofften auf den nächsten Tag. Diesmal war der Start zwei Stunden früher angesetzt. Um 12.00 Uhr sollten alle Boote startbereit vor dem Strand des Ballermanns auf ihrer Kurs -Area sein. Der Wind bereitete wiedermal allen Probleme. Nach mehreren Startversuchen und langen Wartepausen konnte die erste Wettfahrt los gehen.
Wir stellten sofort fest, dass es anderes Segeln war, wie sonst. Der Unterschied zum nationalen Segeln ist extrem groß. Wir brauchten einige Zeit, um uns an die im Training noch nie da gewesenen Bedingungen zu gewöhnen. Vereinzelt konnten wir im vorderen Feld mitfahren, doch um das Feld zu kontrollieren, sind wir einfach noch zu jung und unerfahren.
Unsere beste Wettfahrt mit Platz 11. war schon ein voller Erfolg. Am 3. April hatte ich dann Geburtstag, was uns aber auch nicht mehr Glück brachte. Wir wollten einfach nur noch Erfahrung sammeln, was uns die Trainer vorm Wettkampf auch schon sagten. Es war in jedem Fall gut, mal zu sehen wie wir zu den besten der Welt stehen. Und uns wurde bewusst, dass es bis zu unserem Ziel ein langer und harter Weg werden würde.
Deshalb trainierten wir gleich nach dem Wettkampf noch mal 4 Tage auf dem Mittelmeer. Diese 4 Tage nutzten wir voll aus, um an unseren Schwächen, die beim Wettkampf auftraten zu arbeiten.
Insgesamt waren wir in den fast drei Wochen 61 Stunden auf dem Wasser. Diese Zeit war sehr effektiv und brachte uns wieder einen kleinen Schritt weiter. Danke, an alle die uns das Training auf Palma ermöglicht haben. Ohne Sie wäre es nicht möglich.
Danke an:
Vormann & Partner- Bohrgesellschaft mbH, Glashäger gmbH, Schweriner Segler-Verein, Seglerverband MV, Landessportbund, Musto, Gleistein, Lindemann und natürlich unseren Eltern.
Wir danken ihnen für ihr Vertrauen.........


Alex Goltz
470er GER 4938
zurück