Sanierung Jugendsteg

Sanierung Jugendsteg


Sanierung Jugendsteg


Sanierung Jugendsteg


Sanierung Jugendsteg


Sanierung Jugendsteg


Im Herbst vorigen Jahres wurde klar, dass der Jollensteg der Jugendabteilung schnellstens und noch im Winter einer grundlegenden Sanierung zu unterziehen ist.

Zur Finanzierung der teuren Stegsanierung hatte der Vorstand im Dezember zu Spenden aufgerufen. Die Resonanz aus der Mitgliedschaft, von Eltern der Jugendabteilung und von Freunden und Förderern der Schweriner Segler-Vereins war eine große Überraschung und Freude für den Vorstand. Das Spendenaufkommen war so hoch, dass damit gut 41% der Materialkosten bezahlt werden können.

Nachdem unsere Boote im Oktober aus dem Wasser geholt worden sind, begann auf dem Vereinsgelände die Winterruhe. Unsere Mitarbeiter haben die ruhige Zeit genutzt und im Bootshaus, in der Werkstatt und auf dem Vereinsgelände aufgeräumt und Reinigungsarbeiten ausgeführt.

Auch der Vorstand war nicht tatenlos. Die Sanierung des Jugendstegs musste geplant und vorbereitet werden. Zusammen mit einigen Mitgliedern hatten unsere Mitarbeiter noch im alten Jahr im November den Stegoberbau abgerissen, verwendbares Material aussortiert und einen ganzen Container mit Abfallholz befüllt. Zwischenzeitlich eingeholte Angebote für das Baumaterial mussten ausgewertet und Materialbestellungen ausgelöst werden.

Nun sind wir bereits einen Schritt weiter. Die Wasserbaufirma Krüger war in den letzten Tagen vor Ort und tauschte einige marode Stegpfähle aus und setzte zwei Zusatzpfähle am Brückenkopf. Es ist faszinierend zu beobachten, mit welcher Präzision bei hohem Tempo der Baggerführer die Pfähle zieht und setzt. Insgesamt haben diese grundlegenden Baumaßnahmen nur einen halben Arbeitstag angedauert.

Noch am letzten Freitag wurden durch unseren Hafenwart und den Bauwart mit Hilfe eines Arbeitsboots die Durchmesser und Längen der neuen Pfähle vermessen. Denn erst nach Vorliegen der Maße können in den nächsten die Schutzhülsen zum Überkronen der Pfähle bestellt werden.

Wir gehen derzeit davon aus, dass noch in diesem Monat die Schlosserei das Stahltragwerk liefern wird. Die Metallträger werden demnächst nur noch verzinkt. Ebenfalls wird in diesem Monat der Lochgitterbelag geliefert.

Wenn es die Wetterlage zulässt, es keinen Wellenschlag gibt, Wind aus Westen kommt und die Temperaturen eine Verarbeitung von Beton zulassen, soll mit der Sanierung der Pfahlköpfe begonnen werden.

Der weitere zeitlich Baufortschritt hängt dann davon ab, ob das Wetter und die coronabedingten Einschränkungen weitere Arbeiten am Steg zulassen. Die schweren Stahlträger können nur von zwei Personen alleine nicht gehoben und bewegt werden.

Bernhard Kaatz
Schatzmeister

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