Eisbeinregatta reibungslos verlaufen

Die Jugendabteilung des Schweriner Segler-Vereins lud am vergangenen Samstag „erwachsene“ Segler aller Schweriner Vereine zur Eisbeinregatta ein. 20 Segler und Seglerinnen des Jahrgangs 1986 oder älter nahmen die Chance war, in einen Opti, einem winzigen Jugendboot, zu steigen und zu zeigen, dass sie nicht nur mit „Dickschiffen“ umgehen können.

Die Eisbeinregatta hat eigenen Regeln: Gesegelt wird in ausgelosten Viererstaffeln. Das verhindert von vornherein anderen durch Erfahrung überlegene Gruppierungen. Der Start der Regatta verlief wie beim Le-Mans-Autorennen: Mit dem Startschuss sprintete das jeweils erste Mannschaftsmitglied aus ca. 50 m Entfernung zum am Steg liegenden Opti. Hineinspringen und los ging es über einen kurzen Dreieckskurs. Nach Überqueren der Ziellinie zurück an den Steg, fliegender Wechsel, der nächste im Team ging auf Kurs. Nachdem alle vier Mitglieder der fünf Mannschaften ihren Kurs vollendet hatten, wurde der nächste Lauf in gleicher Weise gestartet.

Bei den mit Erwachsenen besetzten Booten, die eigentlich für Kinder bis max. 35 kg Gewicht ausgelegt sind, waren bei den schnellen Wechseln der Besatzung am Steg unfreiwillige Bäder nicht vermeiden. Dank geeigneter Kleidung blieben diese Vorkommnisse aber harmlos.

Da die Wendetonnen nicht mehr als ca. 200 m vom Steg entfernt lagen, konnten die Zuschauer bei den spannenden Rennen mitfiebern und anfeuern. Glühwein half gegen die kalten Füße.

Bei dem anschließenden Eisbeinessen im Seglerheim konnte die aus drei Vereinen kommende Mannschaft „Die schwarzen Teufel“ Bohnsack, Eberwein, A. Höhne und Sperling ihren 1. Platz bejubeln. Bei Diskomusik und einem Dank an die Jugendabteilung des SSV für die Durchführung der Veranstaltung klang der Tag aus.

Ergebnisse


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