10. Platz beim ISAF Sailing World Cup

Meine Saison und der ISAF Sailing World Cup hat mit der Sail for Gold Regatta vor Weymouth sein Finale gefunden. Es waren mal wieder alle da. 90 Laser Radial Damen, mussten sich mit den schwierigsten Bedingungen auseinander setzen. Mit 90° Drehern, Regen, Nebel, Flaute und Sturm. So ziemlich alles war dabei. Leider war es nicht ganz meine Woche. Ich wurde am Ende nur 35.

So was kann schon mal passieren. Die Woche vor dem Weltcup, habe ich sehr fleißig zusammen mit meiner Trainingspartnerin Anke Helbig trainiert. Wir hatten die meiste Zeit ziemlich viel Wind und nutzten jede Gelegenheit um mit den anderen internationalen Seglerinnen zu trainieren. In fünf Tagen schafften wir 20 gute Wasserstunden. Nach einem freien Wochenende sollte es gestärkt, mit neuem Trainer und einem gutem Gefühl in den Wettkampf gehen.


Franziska /Weymouth

Vom ersten Tag an jedoch, fühlte ich mich nicht hundertprozentig fit. Meine Beine fühlten sich nicht so an wie sie sollten und alles viel mir irgendwie schwerer. Die Tage auf dem Wasser waren sehr lang und wir mussten teilweise bis zu 5 Stunden auf dem Wasser warten um am Ende ein Rennen durch zu ziehen. Dieses mal fehlte uns am Ende aber nur ein Rennen.

Die Sail for Gold Regatta war der letzte Wettkampf diese Saison und auch wenn ich diesmal nicht ganz vorne mit gemischt habe, habe ich doch so einiges wieder dazu gelernt. Unser neuer Trainer Jürgen hat jedenfalls einen guten Job gemacht und uns viele gute Tipps gegeben. Beim nächsten mal wird es dann nur besser umgesetzt. ;-)

Nach sieben World Cups steht nun auch das Ranking fest. Insgesamt haben 189 Seglerinnen an der Serie teilgenommen. Bei jedem Event wurden an die ersten 20 Punkte verteilt. Marit Bouwmeester (NED) gewann mit 90 Punkten vor Veronika Venclová (CZE) gefolgt von Paige Railey (USA).
Ich landete am Ende auf dem 10. Platz und bin für meinen Teil, damit ziemlich zufrieden.

Jetzt bin ich schon eine Woche zu Hause und musste allerdings bis jetzt das Bett hüten, da ich gleich mal krank wurde. Es geht aber schon wieder Berg auf und ich werde die nächsten zwei Wochen dazu nutzen um mal etwas anderes zu machen. Etwas Abstand zum segeln nehmen um neue Kraft zu tanken, damit ich im September wieder frisch ins Training einsteigen kann. Bis dahin ist erstmal aktive Erholung angesagt.

Bis bald

Eure Franzi

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