So nah und doch so fern

Ich sitze gerade im Flieger Richtung Heimat und schaue auf die vergangene Woche zurück. Der zweite Weltcup liegt hinter mir und ich fahre mit gemischten Gefühlen nach Hause. Am Ende wurde ich in dem WM-starken Feld mit den Plätzen 15, 3, OCS, 5, 45, 45, und 5 leider nur 17.
Das war eine sehr lange und anstrengende Woche. Rasmus schien uns nicht so gut besonnen zu sein und ließ uns jeden Tag warten. So verbrachten wir fast jeden Tag 7½ Stunden auf dem Wasser, um mal gerade 2 Rennen zu segeln. Bei 10 geplanten Rennen schafften wir jedoch nur 7 Läufe. In denen habe ich mir einen Frühstart, eine Gelbe Flagge wegen Wriggens am Start sowie einen Protest eingehandelt. Da man bei 7 Läufen nur eins streichen kann, wurde ich bei den folgenden Starts etwas zu vorsichtig und zog meist zu spät an. Bei dem Protest unterwendete ich kurz nach dem Start eine Britin zu knapp und musste erstmal eine 720° Drehung machen, um mich zu bereinigen. Nach diesen Aussetzern gelang es mir leider nicht, wieder zurück ins Rennen zu finden Ich musste mir das ganze Schauspiel von hinten anschauen.


Franziska auf Palma

Allerdings habe ich gemerkt, dass sich das viele Training mittlerweile bemerkbar macht und ich mich immer sicherer im vorderen Feld behaupten kann. Zweimal rundete ich die erste Marke an zweiter Position. Verlor zwar 2 oder 3 Plätze aber ich sehe, dass es voran geht und die Ansätze stimmen. Mein größtes Problem im Moment ist noch der Start. Um mehr Konstanz in die Einzelergebnisse zu bringen, wird dies mein Trainingsschwerpunkt in den kommenden Wochen sein.

Beim nächsten Weltcup in Südfrankreich hoffe ich mit etwas mehr Konstanz endlich einen Platz im Medalrace zu ergattern. Denn mein Gefühl und die Ergebnisse sagen mir, dass es soweit ist.

Bis bald
Eure Franzi

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