Reparaturarbeiten am Sanitärgebäude des Wanderwasserrastplatzes und an der Terrasse vom "Seglerheim"

Den meisten Mitgliedern ist im Laufe der letzten drei Jahre sicher bereits der Feuchtigkeitsaustritt um die Bodenplatte des Sanitärgebäudes herum aufgefallen. Zuletzt bildeten sich im August des letzten Jahres großen Wasserlachen um das Gebäude.
Eigentümer des Baus ist die Stadt Schwerin, mit der der Schweriner Segler-Verein zur Betreibung der Anlage eine Nutzungsvereinbarung abgeschlossen hat. Eine der Pflichten dieses Vertrages besteht darin, dass der Verein zu eigenen Lasten das Gebäude unterhalten, betreiben und erhalten muss.
Aus diesem Grund hatten wir in den letzten Jahren umfangreiche Ursachenforschung betrieben und dabei auch alle denkbare moderne Technik eingesetzt. Bis heute konnte die undichte Stelle nicht gefunden werden. Es gab mehrere kleinere Reparaturversuche. Anstelle einer Besserung trat zwischen Bodenplatte und Estrich immer mehr Wasser aus. Durch die Untersuchungen konnte aber ein Frischwasserverlust ausgeschlossen werden. Es steht nun fest, dass es sich bei dem Wasseraustritt um Abwasser aus dem Bereich der Duschen handelt.
Im Herbst 2006 haben wir mit dem Eigentümer und zu seinen Lasten vereinbart, dass zur Abwendung eines Großschadens eine nachhaltige Sanierung des gesamten Duschbereichs einschließlich aller Ableitung erfolgen muss. Ohne ein nachhaltiges Eingreifen wäre in Kürze der Betrieb des Wanderwasserrastplatzes nicht mehr möglich gewesen. Die dafür notwendigen Arbeiten dürfen auch nicht zu Lasten des Vereins gehen, weil sie und die Kosten weit über die Betreiberpflichten aus dem Nutzungsvertrag hinausgehen. Während der Abrissarbeiten wurden dann auch verschiedene unsachgemäße Bauausführungen festgestellt. Letztendlich erklären diese Mängel aber nicht den massiven Wasseraustritt.
Voraussichtlich werden die Arbeiten zu Ende März beendet sein. Wir sind nun zuversichtlich, dass die Anlage zum Saisonbeginn wieder umfassend genutzt werden kann und durch die Sanierung alle Undichtigkeiten beseitigt worden sind.
Da das Gebäude durch seine mangelhafte Gründung verschiedene Risse aufweist, wird zusätzlich noch im Frühjahr die Fassade eine zusätzliche Beschichtung erhalten. Damit soll verhindert werden, dass durch die vorhandene Rissbildung Schlagregen unter die Isolierschicht eindringen und dem Gebäude weiter zusetzen kann.
Mit Beginn der Terrassensaison des "Seglerheims" soll auch wieder die Balustrade der Terrasse installiert sein. Die Balustrade musste im Herbst vollständig abgebaut werden, weil wesentliche tragende Teile vollkommen durchgerottet waren. Diese Schäden sind nicht durch mangelnde Pflege entstanden, sondern die Grundlage für den Verrottungsprozess lag schon beim erstmaligen Aufbau vor (Pilzbefall unter der Farbe). Aus diesem Grund waren in der Vergangenheit auch verschiedene Reparaturarbeiten zum Scheitern verurteilt. Die tragenden Teile der Balustrade sind nun durch eine andere Holzart ausgetauscht, während die Fächerfüllungen erneut verbaut werden können.
In all unseren Sanierungsfällen ist leider die Gewährleistungsfrist abgelaufen, so dass ein Rückgriff auf die bauausführenden Firma nicht mehr möglich ist.
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